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Alternativlos günstig: OpenOffice
Niels Gründel
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Es gibt kaum jemanden, der nicht mit dem einen oder anderen Programm aus dem Microsoft-Office-Paket arbeitet. Doch die Programme kosten Geld, viel Geld. Mit der Open-Source-Software OpenOffice existiert es eine kostenlose Alternative, die unter Insidern als ebenbürtig gilt und sich ebenfalls modular zusammensetzt.
Die Umstellung ist gar nicht so groß und fällt auch dem gelegentlichen Office-Nutzer recht leicht. Textverarbeitung, Kalkulation und Präsentation - bleiben wie gewohnt für die tägliche Arbeit erhalten, sogar über die Betriebssysteme Windows, Linux, Solaris und Unix hinweg; einzig die Dateiendungen bedürfen einer Umgewöhnung, ist doch jetzt nicht mehr von „doc“, „xls“ und „ppt“ die Rede. Der Autor Thomas Krumbein orientiert sich beim Aufbau des bei Galileo Computing neu erschienenen Buches „OpenOffice.org – Einsteig und Umstieg“ klar an den Bedürfnissen von Lesern mit Vorkenntnissen in MS-Office. Er legt in diesem Zusammenhang nicht nur Wert auf die Beschreibung der wichtigen Funktionen der einzelnen Programme, sondern auch darauf, wie ein reibungsloser Umstieg ohne Daten- und Makroverlust funktioniert. Gerade die vorhandene Makros halten viele Nutzer vor einem Umstieg zum kostenlosen Office ab, doch auch sie finden eine Einführung in die teilweise geheimnisvoll anmutende Welt der Makroprogrammierung. Ein ebenfalls recht ausführliches Kapitel vermittelt, wie Privatnutzer und Firmen gleichermaßen durch den Einsatz von OpenOffice profitieren können, wobei sich diese Frage Privatanwender weniger häufig stellen dürften. Praktisch ist, dass sich dank der beiliegenden CD-ROM sämtliche Downloads erübrigen. Das werden die Nutzer nicht ganz so schneller Internetverbindungen besonders zu schätzen wissen. Neben dem aktuellen OpenOffice-Paket enthält die CD-ROM auch eine Trial-Version von StarOffice und weitere nützliche Programme. Alles Gründe, einen Umstieg möglichst bald zu vollziehen, zumal die 29,90 Euro für das Buch im Verhältnis zu den sonst anfallenden Lizenzkosten eines MS-Office-Paketes nicht der Rede Wert sein sollten.
3.6.2004
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