|
|
[an error occurred while processing this directive] | ||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
|
::::: |
|
|||||||||||
|
Salvatore - Pizza bitte
Niels Gründel
Die Odyssee durch die Büros zwecks Einsammelns von Bestellwünschen und Kleingeld beginnt jeden Mittag gleichermaßen, insbesondere das ständig fehlende Wechselgeld macht dieses Verfahren kompliziert und zeitaufwändig. Und ganz ungefährlich ist es auch nicht: Manche Sammelbestellung endet mit dem Wutausbruch des Chefs, wenn er der täglich benötigten Arbeitszeit gewahr wird. Warum aber sollte in einem Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeiter Zugang zum Internet besitzen, diese Vernetzung nicht auch für die Organisation von Sammelbestellungen ausgenutzt werden? Die Idee der Internet-Anwendung „Bestell-o-mat“ war geboren. Eine gemeinsame Kasse lässt den täglichen Kampf mit dem Geldwechseln entfallen. Mit einem Klick auf der Online-Speisekarte wird der Bestellwunsch auf dem virtuellen Sammelbestellzettel notiert, der bei Bestellschluss an den Lieferanten weitergegeben wird. Der an den Lieferanten insgesamt zu zahlende Betrag wird automatisch ermittelt; gleichzeitig wird der jeweilige Einzelbetrag vom Konto des jeweiligen Mitarbeiters abgezogen. Ausgelöst hat die Idee ein neuer Praktikant, der auf seiner Runde durch die Büros versehentlich auch beim Chef hereinstürzte, um zu fragen, ob er sich einer Sammelbestellung anschließen wolle. Dem verdutzten Chef konnte er jedoch weder Speisekarte noch Wechselgeld präsentieren, sondern musste hierfür erst noch einmal umkehren. Der Zufall lenkte also die Aufmerksamkeit des Chefs auf ein Problem, das auch viele andere Firmen teilten: die mittägliche Gemeinschaftsverpflegung der Mitarbeiter. Dipl.-Ing. Rüdiger Theis, Geschäftsführer der Wiesemann & Theis GmbH: „Meine Mitarbeiter sollen natürlich die Möglichkeit haben, sich mittags mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Mit bestellomat.de gelingt dies schnell und unkompliziert. Die für die Nutzung des Bestell-o-maten anfallenden geringfügigen Gebühren in Höhe von 2 % des jeweiligen Bestellwerts übernehme ich gerne für die Mitarbeiter, da die Pizzabestellung nun nicht mehr mit großem Aufwand zu Lasten der Arbeitszeit organisiert werden muss.“ Nachdem die elektronische Pizzakasse mehr als zwei Jahre exklusiv nur bei Wiesemann & Theis genutzt wurden, steht das System seit kurzem auch anderen Unternehmen zur Verfügung. Auf der Internetplattform können sich aber nicht nur Bestellgruppen organisieren, sondern auch Lieferanten ihre Speisekarten für Sammelbestellkunden direkt hinterlegen. Verglichen mit den Arbeitszeitkosten der herkömmlichen händischen Organisation einer Sammelbestellung fallen die für die Nutzung des Bestell-o-maten anfallenden Gebühren mit 2 % des jeweiligen Bestellwerts äußerst bescheiden aus, ist Rüdiger Theis überzeugt. Die Gebühren müssen dabei auch nicht zwingend vom Besteller selbst getragen werden, sondern können vom Lieferanten oder eben vom Arbeitgeber übernommen werden. 4.11.2004 |
|
|||||||||||
|
|||||||||||||
| |
|||||||||||||