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Neuer Open-Source-Film
Niels Gründel
Ende 2004 wurde unter dem Label „VEB FILM Leipzig“ der erste Open-Source-Film Deutschlands veröffentlicht, sein Name war „Route 66“. Nun ist die Zeit gekommen, den zweiten Film nachzulegen, finden die VEB - der Titel diesmal: „Die letzte Droge“.
Mit dabei ist eine Webcam, die permanent Bilder vom Setaufbau, Dreh, Haus-Partys und dem „VEB FILM Leipzig“-Alltag ins Netz überträgt. Die Dreh-Termine werden rechtzeitig angekündigt, sodass es nicht schwer fällt, während des Drehs mit dabei zu sein. Darüber hinaus ist auch ein ergänzender Weblog online, der täglich vom Set, von der Crew und den Darstellern berichtet. Wer miterleben möchte, wie der nächste Low-Budget-Film für diesmal 5.000 Euro, die aus Spenden zusammen getragen wurden, entsteht, muss sich fast schon beeilen, denn die Dreharbeiten haben bereits begonnen und das Drehende ist auf Mitte November terminiert.
Route 66-Remix
Zum ersten Open-Source-Film „Route 66“ gibt es inzwischen auch einen Remix des Original-Soundtracks. Eine Gruppe von Musikern um das Projekt „klangpool“ haben sich des Route 66-Soundtracks angenommen und ein Remix-Album produziert. Damit liegt der erste offizielle Remix des Route 66-Soundtracks vor. Er steht ebenfalls unter einer Creative-Commons-Lizenz. Und weiteres Re-remixen ist ausdrücklich gewünscht.
21.10.2005
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