[an error occurred while processing this directive]  
www.mediaclinic.de
 
impressum| shop| <<rücklauf---
---vorlauf>>
     
 
:::::
Netzregelung
 




Mensch & Netz
Netzregelung
Netzkohle
Vita-Kraft
Web & Weg
Web-Tooning









Suchen

Unsere Zivis für den WSIS

Mario Gongolsky
Fünf Personen der Zivilgesellschaft befinden sich in der deutschen Regierungsdelegation für den UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft in Tunis. Hier erfahren Sie, wer sich dahinter verbirgt.


Dr. Jeanette Hofmann

Jeanette Hofmann forscht seit knapp 10 Jahren über das Internet am Wissenschaftszentrum Berlin. Sie ist Ko-Koordinatorin des zivilgesellschaftlichen Internet Governance Gruppe. Sie ist
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für Politische Bildung, der Grünen Akademie der Heinrich-Böll Stiftung und der Deutschen UNESCO Kommission.



Dr. Heike Jensen
Terre des Femmes e.V. / Humboldt-Universität zu Berlin

Heike Jensen lehrt und forscht am Fachbereich Geschlechterforschung der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema Medien und Globalisierung. Sie hat ihr Studium in Deutschland und den USA absolviert. Ehrenamtlich ist sie in verschiedenen Frauenorganisationen auf nationaler und internationaler Ebene tätig. Im WSIS-Prozess arbeitet sie im deutschen zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreis mit und war als zivilgesellschaftliche Vertreterin in der deutschen Regierungsdelegation beim Gipfel in Genf mit dabei. Ihr Thema ist die Beteiligung der Frauen in der Informationsgesellschaft:„Wer die Geschlechterdimensionen von Medien und IKT ignoriert, der trägt dazu bei, dass die Informationsgesellschaft zur negativen Utopie für Frauen und Mädchen wird.”



Ralf Bendrath
Chefredakteur von worldsummit2005.de und Koordinator der internationalen WSIS-Arbeitsgruppe „Privacy and Security”

Ralf Bendrath ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel” der Universität Bremen. Dort arbeitet er im Forschungsprojekt „Regulation und Legitimation im Internet” zum Wandel des Datenschutzes in der Informationsgesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind Entwicklung und Regulation der globalen Informationsgesellschaft, Datenschutz, Sicherheitspolitik in der Informationsge-sellschaft sowie neue Kriegsformen, speziell „Informationskrieg”.
Ralf Bendrath ist seit 2002 Chefredakteur von www.worldsummit2005.de und Gründungsmitglied des deutschen WSIS-Koordinierungskreises. Er war bereits beim Genfer Gipfel zivilgesellschaftliches Mitglied der deutschen Regierungsdelegation. Ralf Bendrath ist Gründungsmitglied der deutsch-österreichischen Forschungsgruppe Informationsgesellschaft und Sicherheitspolitik (FoG:IS) und Betreiber der Mailingliste infowar.de. Er ist Vertreter des Netzwerk Neue Medien bei der Dachorganisation „European Digital Rights” (www.edri.org) und setzt sich dort für besseren Datenschutz auf europäischer Ebene ein: „Sicherheit in der Informationsgesellschaft kann nicht von Staaten hergestellt werden. Genauso wenig kann man erwarten, dass die Nutzer sich immer die neuesten Antiviren-Updates holen. Sicherheit muss auf Ebene der Netze durch technische Maßnahmen implementiert werden, etwa durch stabilere Betriebssysteme, redundante Netztopologien oder mehr Freie Software.”


Prof. Dr. Rainer Kuhlen
Persönliches Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission
Vorsitzender von NETHICS (Ethik Netz)

Rainer Kuhlen ist Professor für Informationswissenschaft an der Universität Konstanz und Vor-sitzender des Fachausschusses „Kommunikation” der Deutschen UNESCO-Kommissiuon (DUK). Er arbeitet - in letzten Zügen - an einem Buch über Informationsethik, wo neben der allgemeinen Reflexion über Informationsethik, Themen wie Digital Divide, Wissensökologie (Nachhaltigkeit von Wissen), Kommunikationsrechte und Fragen wie „Wem gehört Wissen, oder soll Wissen überhaupt jemand gehören?” angesprochen werden: „In Ergänzung zur weiter fortschreitenden Wissensökonomie ist es dringend nötig, an der Entwicklung einer Wissensökologie zu arbeiten, durch die Maximen eines nachhaltigen Umgangs mit Wissen und Information bereitgestellt werden.”

Markus Beckedahl
Vorsitzender Netzwerk Neue Medien e.V.

Markus Beckedahl, 29, ist Vorsitzender des Netzwerk Neue Medien. Das Netzwerk Neue Medien setzt sich für den Erhalt von Bürgerrechten und Informationsfreiheiten im digitalen Raum ein und ist Mitglied der European Digital Rights Initiative (EDRi). Das Weblog von Markus Beckedahl, netzpolitik.org, wurde im Frühjahr 2005 bei den Freedom Blog Awards von Reporter ohne Grenzen als bestes Weblog für Meinungsfreiheit in der Kategorie „International” gewählt. Auf netzpolitik.org berichtet er ausführlich aus Tunis und kommentiert die politischen Ereignisse. Seine Schwerpunktthemen sind „alles rund um Freie Software, Linux und Open Source”, sowie Bürgerrechte im digitalen Zeitalter. Er ist Geschäftsführer von newthinking communications, einer Berliner Agentur für Open Source Strategien und beschäftigt sich seit bald zehn Jahren mit den Chancen und Risiken der digitalen Revolution.


Dr. Christoph Bruch
Mitglied des Bundesvorstandes der Humanistischen Union


Dr. Christoph Bruch, Jahrgang 1963, studierte Politik in Frankfurt am Main und Berlin. Seine Dissertation schrieb er über den US-amerikanischen Freedom Information Act. Nach beruflichen Stationen an der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Institut für Urbanistik lebt er heute als freier Publizist, Dozent und Projektmanager in Berlin. Zusätzlich zu seiner Arbeit für die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union engagiert er sich bei Transparency International. Übergreifendes Thema seiner Arbeit ist politische Partizipation mit einem Schwerpunkt auf Regelungen zu Verwaltungstransparenz und Zugang zu Wissen. „Menschen sind von Natur aus mit Neugierde, dem Wunsch nach Wissen und Verstehen ausgestattet. Die Informationsgesellschaft birgt das Versprechen, vielen Menschen den bislang faktisch verweigerten Zugang zu Informationen und Wissen zu eröffnen. Damit ist die Hoffnung auf sozialen Aufstieg und Entfaltung der Persönlichkeit und Selbstbestimmung verbunden. Zur Verwirklichung dieses Versprechens bedarf es über die Durchsetzung von Artikel 19 des Internationalen UN Paktes über bürgerliche und politische Rechte hinaus einer Anpassung des Urheberrechtes, die den besonderen Charakter von Wissen als Gemeinbesitz der Menschheit (global common good) widerspiegelt.”
Dr. Bruch vertrat die deutsche Zivilgesellschaft im Vorbereitungsprozess zum Tunis-Gipfel.

16.11.2005






 RSS-News

Nachrichten-Ticker



Unsere Abo-E-Mail informiert Sie sofort, wenn neue Artikel veröffentlicht werden.

Ihre E-Mail-Adresse



Datenweitergabe an USA?

ADAC als Datenschützer

Ajax in action

 
 

TUNIS 2005

Mit 100 Dollar zum Laptop-Schüler

Steiniger Weg zur Weltwissensgesellschaft

Information alleine macht keine Veränderung: Interview mit Götz Nordbruch.

Zivil in Tunis

Die Zivilgesellschaft und der WSIS-Prozess

YOIS
Transparency.org
Öko-Institut
Ethik-Netz
InWent
Humanistische Union
Aseleh.org
Catholic Media Council
Cepis.org
Club of Rome
Evang. Entwicklungs Dienst
eenet.org
Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V. f
Free Software Foundation
Unesco
Stiftung Weltvertrag
global-society-dialogue.org

  E-Mail Druckversion