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Unseriöses Suchmaschinenmarketing ade

Die aktuelle Diskussion um Google und BMW zeigt, dass unseriöses Suchmaschinenmarketing Unternehmen teuer zu stehen kommen kann. Berlecon Research empfiehlt daher Marketing- und Internet-Verantwortlichen in Unternehmen, bei der Auswahl eines externen Anbieters genau hinzuschauen und die Referenzen kritisch zu prüfen.

Google macht mit seiner Drohung, verstärkt gegen Suchmaschinen-Spam vorzugehen, weiter Ernst und hat in dieser Woche Webseiten von BMW aus dem Index entfernt. Als Folge waren die Adresse bmw.de und ihre verschiedenen Bereiche zunächst nicht mehr direkt über die Suchmaschine auffindbar. Google ist der Ansicht, dass die Webseiten von BMW auf unzulässige Weise optimiert wurden, um in Trefferlisten möglichst weit oben zu erscheinen.

Dr. Thorsten Wichmann, Geschäftsführer von Berlecon Research: „BMW ist die bisher prominenteste Website, die für fragwürdige Methoden beim Suchmaschinenmarketing mit einem Google-Rausschmiss bestraft wurde. Aber auch weitere bekannte Anbieter wie ricoh.de und automobile.de hat bereits in der vergangenen Woche das gleiche Schicksal ereilt.“ In seiner Qualitätsoffensive will Google weiterhin verstärkt gegen Suchmaschinen-Spam in anderen Sprachen als Englisch vorgehen, nachdem man sich lange Zeit eher auf englischsprachige Seiten konzentriert hatte.

„Die negativen Schlagzeilen zu BMW sollten Unternehmen dahingehend sensibilisieren, ihr Suchmaschinenmarketing nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und deutlich machen, dass Vertrauen auf zweifelhafte Erfolgsgarantien unseriöser Anbieter sich schnell in wirtschaftlichen Misserfolg verwandeln kann. In Zweifelsfällen sollten die Unternehmen mit ihren Dienstleistern die geplanten Maßnahmen im Detail durchsprechen“, so Wichmann weiter.

Laut Berlecon gibt es allein in Deutschland mehr als hundert Unternehmen, die Suchmaschinenmarketing anbieten. Nur etwa ein Viertel schätzt Berlecon als etablierte Anbieter ein.

Autor: Niels Gründel - 13.02.2006





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