Navigation
:::::
Domains
 

- Start der Reise durchs Netz -
- Blogs & Podcasts -
- Breitband, DSL & WLAN -
- Datenschutz -
- Domains -
- Handys & Mobile Dienste -
- Journalismus: Old vs. New -
- Medienpolitik & Medienrecht -
- Musik, Videos & Fernsehen -
- Onlinebanking -
- Onlinemarketing & Suchmaschinen -
- Onlineshopping & Payment -
- Online- & Techniksoziologie -
- Vernetzung: Bücher & Verweise -
- Webdesign & Webtechnik -
- Zentrallager -


Suchen

Domainregistrierungen von EU-Domains

Nach den ersten Domaingrabbern während der ersten beiden Registrierungsphasen der EU-Domains haben es nun auch noch US-Domainregistrare auf Europa abgesehen und stellen offenbar Geld für 400.000 EU-Domains zur Verfügung. Damit wollen sie zur Landrush-Periode ab dem 07.04. wohl alle wertvollen und noch verfügbaren EU-Domains abräumen. Und dabei sollten die EU-Domains doch den EU-Bürgern und –Firmen vorbehalten sein.

Am 07.04. startet die für jedermann öffentliche Landrush-Period für EU-Domains. Aber die besten Domains wie hotels.eu, casino.eu, tickets.eu wurden bereits in der Phase für Markeninhaber der Sunrise-Period vergeben.

Wie man nun auf der Webseite der offiziellen Vergabestelle EURID für EU-Domainnamen in der Liste für akkreditierte Registrare einsehen kann, haben sich in den letzten Tagen mehrere hundert amerikanische Registrare angemeldet und eintragen lassen. Vielsagende Namen wir domainwild.com Inc. aus Bellevue oder Eforce Namelink LLC aus New York lassen nichts Gutes hoffen. Alle Eintragungen kommen aus New York, Bellevue oder Portland. Es scheint, als stecken immer die gleichen Investoren dahinter. Den zu ermitteln ist schwierig, da der so genannte Whois-Protectionservice benutzt wird, um die Domaininhaber zu verschleiern, so Daniel Kollinger von der Nicit IT-Solutions GmbH.

Wer dabei sein will, muss erst einmal tief in die Tasche greifen: Eine einzige Registraranmeldung ist mit 10.000 Euro Guthaben bei der EURID gleichbedeutend. Für 400 Registrare mussten demnach vier Millionen Euro hingeblättert werden, was einem Guthaben von 400.000 EU-Domains entspricht. Den Registraren dürfte es vor allem um eine verbesserte Chance gehen, als erster eine wertvolle Domain zu ergattern. Daniel Kollinger schätzt, dass die Amerikaner damit bis zu 50 % aller verfügbaren wertvollen generischen EU-Domains bekommen könnten, die ursprünglich für Europäer gedacht waren.

Autor: Niels Gründel - 23.03.2006





Datenweitergabe an USA?

ADAC als Datenschützer

Ajax in action

 
 

 
 
  2010 © Copyright Netzkritik