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Online-Auktionshaus eBay in China chancenlos

Während eBay in Deutschland seine monopolartige Stellung ausnutzt und regelmäßig an der Gebührenschraube dreht, muss die Handelsplattform in China kleine Brötchen backen. eBay kostenlos heißt es dort seit einiger Zeit.

Das zur chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften gehörende China Internet Development Research Center (CIDRC) hat unlängst eine Studie zum E-Commerce und C2C Markt in China veröffentlicht. Dazu wurden mehr als dreitausend Internetnutzer aus fünf Städten befragt. Von diesen nutzen 71,3 % das Internet zum Einkaufen. In der Asien-Pazifik Region liegt der Durchschnitt bei 70%.

Und für hiesige Verhältnisse undenkbar: Laut dem Report konnte das Auktionshaus Taobao.com Transaktionen in einem Wert von etwa einer Milliarde Euro verzeichnen. Etwa 70 % der Befragten nutzen Taobao, das damit eBay weit hinter sich lässt. Im harten Wettbewerb musste bisher stets nur eBay einstecken. Das Auktionshaus Taobao kann kostenlos genutzt werden. Ebay moserte zwar zuerst, dass „kostenlos kein Geschäftsmodell“ sei. Wenig später hat auch eBay die Gebühren in China abgeschafft und hat es trotzdem schwer, den bestehenden Kundenstamm von Taobao abzuwerben. Im Gegenzug wurden die eBay-Gebühren hier zu Lande kräftig angezogen, insbesondere für die professionellen Anbieter mit ihren eBay-Shops.

Das Auktionshaus Taobao verdient sein Geld über den eigenen Bezahldienst AliPay. Er hilft bei der sicheren Zahlung und kooperiert mit führenden chinesischen Banken. So wenig wie Überweisungen in Nordamerika bekannt sind, nutzen Chinesen Kreditkartenzahlungen.

Autor: Niels Gründel - 27.03.2006





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