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WiMAX Flatrate - Analysten fürchten Verzögerungen

Nach Ansicht der Analysten bei Frost & Sullivan ist WiMAX das ideale Produkt für Regionen ohne DSL. Dennoch bleiben die Marktforscher in ihrer Prognose zurückhaltend.

Es hat lange gedauert, bis sich das IEEE-Normengremium auf den 802.16e-Standard für Worldwide Interoperability for Microwave Access (WiMAX) geeinigt hat, doch leider sind die technischen Aufgliederungen noch nicht detailliert ausformuliert.

Für den Markt durchaus ein Problem, denn als DSL-Ersatz ist besonders der 802.11d-Standard interessant, der allerdings mit dem neuen 802.16e für den mobilen Einsatz noch nicht interoperabel ist. Daraus resultiert eine Zurückhaltung beim Aufbau der erforderlichen Infrastrukturen. Ein weiteres Problem stellt nach Ansicht von Frost & Sullivan die Frequenzzuteilung dar: „Neben der verzögerten Produkteinführungszeit beeinträchtigen Probleme mit der Frequenzzuweisung den Erfolg für den WiMAX-Markt. Davon profitieren in Europa vor allem die Konkurrenten Wi-Fi und 3G“, warnt Analyst Luke Thomas.

Die vorgesehenen Frequenzbereiche bei 3,5 GHz sind für flächige Versorgungsgebiete nicht eben ideal, besser wäre es, wenn man Frequenzen bei 2,5-GHz benutzen könnte, aber eine Zuteilung ist kaum vor 2008 zu erwarten. Die Analysten von Frost & Sullivan mahnen die Dienstleister zur Eile, mit Investitionen in WiMAX zügig zu beginnen, wenn man mit solchen drahtlosen Zugangsdiensten wirklich Geld verdienen möchte.

Durch die bezeichneten Probleme rechnet man für ganz Europa, ausgehend von etwa 3.000 Nutzern in 2006, mit etwa 90.000 WiMAX-Abonnenten in 2010. Eine gewaltige Steigerung zwar, aber dennoch eine Zahl, die weit unter dem möglichen Nutzungspotenzial der WiMAX-Technologie liegt.

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Autor: Mario Gongolsky - 11.04.2006





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