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Podcast downloaden - Die Polizei ist mit dabei

Beamtenapparate müssen mitnichten träge sein. Die Bonner Polizei geht mit der Zeit und setzt auf ihren eigenen Podcast. Jeden Werktag gibt es einen neuen Beitrag zum Abruf im Internet.

Dabei nutzt die Polizei das Medium durchaus so innovativ und attraktiv, dass die täglich vertonte Meldung nicht einfach nur vorgelesen wird, sondern auch um O-Töne ergänzt werden. Dafür ist nicht mehr als ein tragbarer Rekorder erforderlich gewesen.

Podcast downloaden - bei der Polizei ganz einfach.Die Podcasts werden wie von vielen kleinen Privatanbietern auch bei der Polizei mit einfachen Mitteln nahezu kostenfrei erstellt. Im Bonner Polizeipräsidium greift man dazu auf einen Standard-PC mit Aufnahmesoftware, ein PC-Mikrofon und einen MP3-Decoder zurück. Frank Piontek, Pressesprecher im Polizeipräsidium Bonn, dazu: „Anfangs war es ungewohnt, die geschriebenen Meldungen zu sprechen. Doch schon nach kurzer Zeit wurde der Weg ins ‚Tonstudio’ selbstverständlich.”

Weit interessanter als auf Papier kommen auch Berichte aus dem polizeilichen Alltag daher. Je nach Themenbereich bilden sich unterschiedliche Teams, die ein Podcast gemeinsam erarbeiten. Das bedeutet mitunter eine Änderung der bisherigen Gewohnheiten in der Pressearbeit, denn die Zuhörer interessieren sich nicht nur für übergreifendes Geschehen, sondern insbesondere für Informationen aus ihrem unmittelbaren Lebensbereich. Für umfangreichere Inhalte erstellt das Presseteam ein spezielles Radioskript, in dem die zeitliche Reihenfolge von Text, O-Tönen, Interviews und akustischer Untermalung festgelegt sind.

Bisher sieht man bei der Bonner Polizei vor allem junge Menschen als Zielgruppe, rechnet aber fest damit, dass die Zielgruppe wächst. Im Visier haben sie ebenso Senioren, die altersbedingt unter Beeinträchtigungen des Sehvermögen leiden, Legastheniker, Analphabeten und Menschen mit Leseschwächen sowie Ausländer und Eingebürgerte.

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Autor: Niels Gründel - 02.05.2006





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