Navigation
:::::
Onlinemarketing & Suchmaschinen
 

- Start der Reise durchs Netz -
- Blogs & Podcasts -
- Breitband, DSL & WLAN -
- Datenschutz -
- Domains -
- Handys & Mobile Dienste -
- Journalismus: Old vs. New -
- Medienpolitik & Medienrecht -
- Musik, Videos & Fernsehen -
- Onlinebanking -
- Onlinemarketing & Suchmaschinen -
- Onlineshopping & Payment -
- Online- & Techniksoziologie -
- Vernetzung: Bücher & Verweise -
- Webdesign & Webtechnik -
- Zentrallager -


Suchen

Permission E-Mail-Marketing Software - Newsletter zu umfangreich

Während bei Briefen aufs Porto geschaut wird, scheinen Kosten bei E-Mails keine Rolle zu spielen. Newsletter nehmen Ausmaße an, die die Bandbreiten und Server der Empfänger belasten und Posteingänge hemmungslos verstopfen.

1,3 Megabyte groß war der größte der 40.421 E-Mail-Serienbriefe, die die Analysten von Absolit untersuchten. Datenquelle war das Archiv deutschsprachiger Newsletter, das mit dem automatischen Auswertesystem WebWatch der Firma Etone Intermedia GmbH untersucht wurde.

Die Ergebnisse waren mehr als überraschend, Bandbreitenprobleme kennen die Versender offenbar nicht. Insgesamt lagen 29 Prozent der HTML-Newsletter bei einer Gesamtgröße über einhundert Kilobyte. „Eine HTML-Serien-E-Mail sollte nie 70 Kilobyte Gesamtgröße überschreiten“, lautet die Standard-Empfehlung des E-Mail-Experten Torsten Schwarz.

Die meisten Versender wälzen dabei den Großteil der Kosten auch noch besonders dreist auf die Empfänger ab. Über den Rechner des Absenders wird oft nur der Quellcode verschickt. Die Bandbreite fressenden Bilder dagegen lädt sich der Nutzer dann selbst vom Server; beispielsweise Neckermann kleckert nicht, sondern klotzt gleich mit 140 Grafiken. Bei professionellen Newslettern ist das Verhältnis Text zu Bild meist 1:3.

Andere Anbieter zeigen, dass es auch besser geht. Nicht alle Newsletter sind jedoch so aufwändig. 27 Prozent der deutschsprachigen Versender nutzen das einfache Textformat, fünf Prozent versenden einfach formatierte HTML-Mails ohne Bilder. Die meisten Newsletter (64 Prozent) kommen im HTML-Format mit Bildern zum Empfänger. Vier Prozent der Unternehmen entscheiden sich für das PDF-Format. Dabei ist der Newsletter eine eigene PDF-Datei, die an eine E-Mail angehängt wird. Diese sind im Schnitt aber gleich 214 kB groß.

Untersucht wurden Newsletter von 473 Versendern, die im Archiv deutschsprachiger Newsletter registriert sind. Dort findet sich tagesaktuell eine Kopie der wichtigsten deutschsprachigen Newsletter. Herausgeber von Newslettern können sich dort eintragen und sind damit automatisch im Archiv vertreten.

Externe Links:

Autor: Niels Gründel - 18.07.2006





Datenweitergabe an USA?

ADAC als Datenschützer

Ajax in action

 
 

 
 
  2010 © Copyright Netzkritik