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Festplatte löschen und formatieren - Daten-Schredder für Festplatten

Irgendwann ist das Ende jeder Festplatte gekommen und sei es nur, dass die Festplatte nicht mehr benötigt wird und abgegeben werden soll. Doch Vorsicht: Sogar nach einem Löschen der Daten lassen sie sich die meist problemlos wiederherstellen.

Damit die Wiederherstellung misslingt, hat das Unternehmen CBL Datenrettung ein Programm zur vollständigen Löschung von Festplatten entwickelt, das einer Reihe internationaler behördlicher Datenschutzbestimmungen entspricht, so auch den deutschen Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Mit dem CBL-Daten-Schredder können Festplatten so behandelt werden, dass vertrauliche Daten auch mit größtem technischen Aufwand nicht mehr wiederhergestellt werden können. Das Programm wendet sich zwar primär an Behörden und Unternehmen, steht aber ebenso Privatanwendern zur Verfügung und zwar kostenlos.

„Es ist erschreckend, wie viele sensible Daten man auf gebrauchten Festplatten finden kann, die z. B. über das Internet zum Kauf angeboten werden. Einfaches Formatieren reicht nicht aus, um vertrauliche Daten unwiederbringlich zu löschen. Auch Behörden geben gebrauchte Computer weiter oder nutzen sie an anderer Stelle, weshalb es Richtlinien für die Behandlung von Datenträgern mit schützenswerten Informationen gibt“, erläutert Steven Trace, Geschäftsführer und technischer Direktor der CBL Datenrettung GmbH.

„Wir bearbeiten in unserem internationalen Netzwerk von Labors regelmäßig Datenrettungs- und Computerforensikfälle für zahlreiche Regierungsorganisationen und Behörden, von der kanadischen Bundespolizei bis hin zu Ministerien der Volksrepublik China. Dabei sind wir vielfach auch beratend tätig, woraus sich das Projekt ergab, ein Löschprogramm für den Datenschutz zu entwickeln.“

Der CBL Daten-Schredder ist ein schlankes und schnell arbeitendes Programm zum Löschen und Überschreiben von Festplatten aller Art und jeder Größe. In der DOS-Version startet es von einer bootfähigen Diskette. In der Windows XP-Version arbeitet CBL-Daten-Schredder von der Partition aus, auf der Windows liegt und diese ist dabei auch vor dem Löschen gesichert. Unter Windows können nur weitere logische oder physikalische Laufwerke gelöscht werden.

Das Programm bietet verschiedene Löschverfahren an, die alle auf dem Prinzip des wiederholten Überschreibens mit Bitmustern beruhen. Die folgenden für den Umgang mit Verschlusssachen anerkannt sicheren Löschmethoden stehen zu Auswahl: Richtlinien des BSI zum Geheimschutz von Verschluss-Sachen beim Einsatz von IT (VSITR), Hinweisblatt Nr. 11 Standard 5220.22-M des US-Verteidigungsministeriums, Bruce-Schneider-Algorithmus, Peter-Gutmann-Algorithmus, DSX-Methode der kanadischen Bundespolizei (Royal Canadian Mounted Police).

Der Löschvorgang wird protokolliert, und es ist möglich, die leere Platte abschließend komplett mit einem Bitmuster in Form einer Signatur, eines Namens oder Datums zu überschreiben, um so die Durchführung des Löschverfahrens auf dem Datenträger selbst zu bestätigen.

„Wir bieten das Programm allgemein an, ich muss aber betonen, dass wir keine Verantwortung für unsachgemäße oder missbräuchliche Verwendung des Daten-Schredders übernehmen. Wir haben eine Datenrettungserfolgsquote von über 85 %, aber von einer Platte, die mit dem CBL Daten-Schredder behandelt wurde, können auch wir garantiert nichts mehr auslesen“, warnt Steven Trace vor einem übereifrigen Gebrauch. Das Programm steht in einer DOS- und einer Windows XP-Version zum Download zur Verfügung.

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Autor: Niels Gründel - 10.08.2006





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