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Solar betriebenes Internetcafe und WLAN - Webboom im Süd-Pazifik

Eine Insel mit 2.200 Einwohnern ist per WLAN online. Auf einer anderen Insel gibt es jetzt ein solar betriebenes Internetcafe. Mit großem Engagement geht man im Südpazifik ins Netz.

Die Insel, ein Zufallsfund in unserem Weblog. Bei der TLD .nu handelt es sich um die Insel Niue im Südpazifik. Sie liegt etwa 2.400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland und hat sich eine Teilautonomie von Neuseeland erstritten. Auf Nuie gibt es seit 2003 18 Hotspots, die praktisch alle bevölkerten Siedlungen der Insel drahtlos und kostenlos mit einem Internetanschluss versorgen. Die Selbstverwaltung der Insel plant zudem, als erstes Land der Erde seinen gesamten Strombedarf per Sonnenkraft zu erzeugen. Dem Inselstaat gehört die NU-Domain, die aber gerne in den Niederlanden und in Dänemark benutzt wird. Dort bedeutet Nu „jetzt“.

Im Südpazifik, südwestlich der Fidschi-Inseln, findet man die Inselgruppe Samoa. Vier Inseln sind bewohnt: Savaii, Upolu, Manoma und Apolima. Die Bevölkerung zählt immerhin etwa 177.000 Menschen. Hier hat sich der Chiphersteller Via engagiert und ein Gemeindezentrum mit einem Internetcafe ausgestattet. Der zu Samoa gehörende Ort Ulutogia im Aleipata-Bezirk wurde auserwählt, weil dort verschiedene lokale User Communitys vorhanden sind. Zudem steht wie praktisch überall im Südpazifik mehr als genug Sonnenschein zur Verfügung, was die Solartechnik zur logischen Energiequelle macht.

Das für die gesamte Öffentlichkeit bereitstehende „VIA pc-1 Information Community Centre“ in Samoa wird lokale Projekte in den Bereichen e-Education, e-Health und e-Governance unterstützen. Darüber hinaus soll das Zentrum die Wirtschaftsförderung vor Ort und in den angrenzenden Gemeinden unterstützen und Internetzugang für Touristen bieten.

Drei VIA pc-1 Power Saving PCs und ein VIA pc-1 Server wurden installiert, dazu externe Faxgeräte, Scanner, Kopierer und Drucker. Das gesamte System wird von einem Zweifach-175-Watt-Photovoltaik-Modul mit Strom versorgt. Möglich wird das durch die PC-1-Rechner, die auf Via-Chipsätzen und Prozessoren zurückgreifen. Die Gesamtstromaufnahme der PCs liegt unter 18 Watt. Hinzu kommen, den Bildern nach zu urteilen, kleine 14-Zoll-TFTs. Eine reife Leistung, die man sich angesichts steigender Stromkosten auch hierzulande auf den Schreibtisch wünschen würde.

Während die Arbeitsrechner mit einem 1-GHz Prozessor von Via arbeiten, leistet der PC-1-Server 1,5 GHz mit einem Via C7-D-Prozessor. Der Server gönnt sich inklusive Festplatte und CD-Laufwerk insgesamt gerade einmal 20,16 Watt Stromaufnahme. Ein Server mit einem Celeron 2,8 GHz-Board würde nach Berechnungen der Firma Via auf 42 Watt Stromaufnahme kommen. Ob die Surfzeiten und somit die Öffnungszeiten sich nach dem Sonnenauf- und Sonnenuntergang richten, war den Unterlagen leider nicht zu entnehmen.

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Autor: Mario Gongolsky - 18.10.2006





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