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Digital Rights Management - Informationen als Handelsgut

Im digitalen Zeitalter ist Information ein Handelsgut. Wer Informationen besitzt, besitzt auch Geld und Macht. Digitale Informationen können hierbei Daten in einem Word-Dokument, ein Computerspiel, Musik, Filme und noch vieles mehr sein. Daher möchten Menschen, welche die Informationen besitzen, diese auch entsprechend schützen. Nun ist es aber sehr einfach, digitale Informationen zu kopieren, und somit schwer, die Informationen zu schützen.

In der Vergangenheit wurden immer wieder Möglichkeiten gesucht, diese Informationen sicher zu schützen. Es wurden viele Kopierschutzmechanismen entwickelt, DRM (Abkürzung für "Digital Rights Management") ist hierbei ein weiterer Weg. Es findet insbesondere in Media-Dateien Anwendung (also in Filmen und Musik-Dateien) und bietet eine Möglichkeit, die Benutzung dieser Informationen einzuschränken.

DRM funktioniert dadurch, dass die Dateien verschlüsselt zu dem Benutzer kommen. Der Benutzer braucht einen Schlüssel, um die Daten wieder entschlüsseln und benutzen zu können. Bei den heutigen DRM-Systemen erwirbt der Benutzer mit dem Schlüssel eine Lizenz, in welchem dem Benutzer gewisse Rechte erlaubt werden. Diese Lizenzen sind dabei einzigartig, und werden an einer externen Quelle (einem Lizenzserver) registriert, um sie als "verbraucht" zu markieren.

Die Einsatzmöglichkeiten von DRM sind vielfältig. So können beispielsweise Musikdateien in einem Abonnement-Verfahren angeboten werden. Der Benutzer kann sich an bei diesem Abonnement-Anbieter anmelden und beliebige viele Musikstücke für eine bestimmte "Flatrate" herunterladen. Wenn er aufhört, den monatlichen Betrag zu zahlen, kann er auch die heruntergeladene Musik nicht mehr abspielen.

Sehr einfach ist auch die Implementierung eines Dienstes, der den Videotheken ähnlich ist. Der Benutzer kann einen Film herunterladen und zahlt für je 24-Stunden Benutzungsdauer eine geringe "Leihgebühr".

Vorteile von DRM liegen teilweise auf der Hand: Die Urheberrechte werden geschützt, somit bleibt der Gewinn in den Händen der Urheber. Tauschbörsenbenutzer können die Dateien tauschen, da sie ohne gültige "Lizenz" nicht benutzt werden können. Es sind des weiteren viele Business-Modelle mit DRM zu realisieren.

DRM hat natürlich auch einige Nachteile. So gibt es momentan keine DRM Implementierung, die vollkommen sicher ist, d.h. es gibt momentan leider noch keinen hundertprozentigen Kopierschutz. Teilweise bindet man sich durch die Wahl eines DRM-Systems auch an eine Plattform, hier sollte im Vorwege entsprechende Kompatibilitätsforschungen betrieben werden.

Schlussendlich kann man sagen, dass DRM sehr interessante Ansätze bietet und auch in Zukunft für die Rechte-Verwaltung benutzt werden könnte. Momentan gibt es aber auch Gegenbewegungen, die beispielsweise Musik aus vielen Gründen ohne DRM anbieten. Es bleibt auf jeden Fall ein spannendes Thema.

Autor: Spongetoad - 05.03.2008





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